Auswechseln für versch. Anforderungen
Für viele langhaarige Hunderassen reicht ein einfaches Bürsten zur optimalen Fellpflege nicht aus, besonders nichthaarende Rassen wie zum Beispiel Pudel müssen regelmäßig getrimmt und geschoren werden, damit das Fell nicht zu lang wird und verfilzt. Auch lassen manche Hundebesitzer das lange Fell ihrer Hunde im Sommer kurz scheren, damit die Tiere nicht so stark schwitzen, außerdem ist
kürzeres Fell leichter zu pflegen und von Parasiten wie Zecken zu befreien.
Die modernen Hundeschermaschinen eignen sich sowohl für den professionellen Gebrauch im Hundesalon als auch für die Anwendung im privaten Bereich. Wichtig ist ein vibrationsarmer, ruhiger Lauf der Maschine, um den Hund nicht zu verängstigen und dessen empfindliche Haut möglichst wenig zu reizen.
Da die Anforderungen an die Schur von Hund zu Hund verschieden sind, können die Schermaschinen mit unterschiedlichen Scherköpfen bestückt werden. Für das Scheren von Bauch und Rücken eines großen Hundes benötigt man einen anderen Aufsatz als für kleine Tiere, ebenso für das präzise Arbeiten an Kopf, Schwanz und Pfoten. Auch verfilztes Fell und dichte Unterwolle verlangen besondere Scherköpfe.
Die Scherköpfe gibt es in verschiedenen Größen, von 1,6 mm für die Feinarbeit bis 9,5 mm Länge für das Bearbeiten von größeren Flächen, daneben gibt es auch Aufsätze, die verschiedene Fellarten berücksichtigen. Die Angabe "F" steht zum Beispiel für eine feinzahnige Klinge, die sich besonders für feines, glattes und sehr weiches Fell eignet.
Das Wechseln der Aufsätze ist bei modernen Schermaschinen einfach und erfolgt meistens über eine Wechsel-Drucktaste. Um eine lange Lebensleistung der Maschine zu erreichen und die Schneidkraft zu erhalten, empfiehlt sich eine gründliche Reinigung nach jedem Gebrauch. Da bei unzureichendem Ölfilm zwischen den Zähnen sich die Klingen schnell abnutzen, ist das regelmäßige Einfetten der Scherköpfe besonders wichtig.
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